
|
C U R R I C U L U M V I T A E Ich bin am 26. Juni 1943 als Tochter von Dr. Alfred und Vilma SCHICKEL, geb. WELZIG, in Wien (Österreich) geboren. Von 1949 bis 1953 besuchte ich in Mödling (Niederösterreich) die Volksschule, danach bis 1961 das dortige Mädchen-Realgymnasium. Nach der Matura mit Auszeichnung inskribierte ich an der Wiener Univ. Zoologie, Botanik, Mathematik und Philosophie ab WS 1961. Ich unterbrach mein Studium 1964, um ein halbes Jahr an der Kieler Universität Meeresbiologie zu belegen. - Während eines Aufenthaltes in der Camargue 1965 erwischte ich durch Vogelberingen einen Arbovirus, der Lähmungserscheinungen wie Poliomyelitis hervorrief, die jedoch nach etwa einem halben Jahr zurückgingen. Am 2. Juli 1968 feierte ich meine Promotion in Zoologie, Botanik und Philosophie nach Annahme einer Doktorarbeit in Marinbiologie (Auszeichnung) und heiratete am 8. Juli 1968 Dr. Franz Krapp, damals Oberassistent des zoolog. Institutes in Fribourg/Schweiz. Nach langen Kämpfen erhielt ich - obwohl mit einem Zoologen verheiratet, Frau und Ausländerin - ab Mai 1969 eine Assistentenstelle (Zoologie für Mediziner). - Unser erstes Kind kam Februar 1970 in Fribourg zur Welt. Im November 1970 nahm mein Mann das Angebot einer Anstellung am Zoolog. Forschungsinstitut und Museum A. Koenig in Bonn an. Im Juli 1972 sowie Mai 1975 folgten unser 2. und 3. Kind. Seit wir in Bonn leben, versuchte ich, in erster Linie für meine Familie da zu sein, aber dennoch daheim zoologisch zu arbeiten. Ich baute mir einen privaten Arbeitsplatz mit den nötigen optischen Geräten und der wichtigsten Spezialliteratur auf und es gelang, auch ohne Verankerung in einem wiss. Institut den Kontakt mit den Kollegen nicht zu verlieren. Während all der Jahre erhielt ich immer wieder Förderung durch die DFG. Von Juli 1992 an (unsere Kinder waren inzwischen großteils selbständig) ermöglichte mir das zool. Institut der Univ. Ulm den Wiedereinstieg in intensivere zoologische Forschung. 1996-97 erhielt ich eine ähnliche 2-jährige Förderung von der Universität Hamburg, wo ich australisches Amphipoden-Material, das bis jetzt unbearbeitet geblieben war, für die Sammlung zugänglich machen sollte. Im Zusammenhang damit reiste ich im Frühjahr 1997 auf eigene Kosten für 10 Wochen nach Melbourne und Sydney, um austral. Amphipoden an Ort und Stelle zu studieren und eigene Zusatzsammlungen zu unternehmen. Auf der Rückreise unterbrach ich am Smithsonian in Washington und nahm die Einladung der Univ. Willimantic an, bei einem Tauchkurs in Bermuda teilzunehmen. - 1998 organisierte ich gemeinsam mit Prof. Wim Vader (Tromsø) ein Amphipodologentreffen in Kronenburg, (deutsch/belgische Grenze, im Anschluß an die Int. Crustaceentagung in Amsterdam), an dem Kollegen aus Europa, N- ud S- Amerika, Asien und Australien teilnahmen. - Seit 1998 habe ich auch Kontakt mit dem CNR (Consiglio nazionale delle Ricerche) für Marinbiologie in Venedig aufgenommen, wo dank neuer Anfärbetechnik die Morphologie der Chromosomen überraschende Informationen liefert. - 1999 bot ich gemeinsam mit Prof. A. Brandt in Hamburg ein Seminar über diverse Methoden bei der Amphipodensystematik an: Präparation, Bestimmung und die Verwendung der Computerprogramme DELTA, Taxasoft, McClade und PAUP. Förderungen: Österreichischer Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Österreichischer Jubiläumsfonds der Nationalbank. Deutsche Forschungsgemeinschaft. Consiglio Nazionale delle Ricerche, Italien. - 1969 und 1975 bekam ich den Wiener "Körner-Stiftungspreis". Forschungsreisen: an viele Küsten des Mittelmeeres im Zusammenhang mit Teilnahme an einem Handbuch für Mediterrane Amphipoden (Crustacea), mit DFG- Unterstützung . unzählige Besuche am Musem Verona, teils vom ital. Forschungsrat CNR, großteils privat finanziert. Zwei Sammelaufenthalte in Indonesien auf Einladung der Univ. Jakarta Zwei Einladungen des Museum Tromsø (Norwegen), zweite mit Vortrag. Museum Ottawa und Museum Copenhagen (privat) Vier Besuche der Smithsonian Inst. Washington (einer mit fellowship, zwei mit DFG Unterstützung) Drei Aufenthalte am Australian Museum Sydney (DFG Förderung / fellowship/privat) Workshop BIOFAR (Färøer) und BIOICE (Island) (mit skandinav. Förderung) Bermuda (privat) Victoria Museum Melbourne (privat) Workshops im Zusammenhang mit WoRMS (= World Register of Marine Species) in Oostende (Belgium), für Sortieren und Bestimmen von unbestimten Arktis- , Atlantik- oder Antarktismaterial (Skibotn, Prov. Tromsø, Norway), Wilhelmshaven (Germany), Bergen (Norway) Über 110 Publikationen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, siehe Liste. |